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Reinigung von Ledermöbeln

Trotz aller Vorsicht kann es bei Ledermöbeln hin und wieder zu Verschmutzungen kommen; umso mehr wenn der Nachwuchs noch relativ klein ist.
Jedoch ist mit dem richtigen Know-How ein Fleck auf dem Leder kein Beinbruch. Bevor man dem Fleck mit irgendwelchen Mitteln zu Leibe rückt, sollte man versuchen, die Verschmutzung gar nicht erst ins Leder eindringen zu lassen, daher sollte man die Verschmutzung gleich nach dem Auftreten mit einem Lappen aufnehmen, wobei Reiben jedoch zu vermeiden ist.

Generell gilt bei allen Reinigungsversuchen: Zuerst an einer unauffälligen Stelle testen.

Da die Arten der Behandlung von Leder derart vielfältig sind, ist es kaum möglich, allgemein gültige Ratschläge für die korrekte Entfernung von Verschmutzungen zu geben und Verfärbungen zu vermeiden.

Speise- und Fettreste lassen sich am besten mit einer Lauge aus Feinwaschmittel bearbeiten. Nach der Behandlung muss das Leder aus einer Entfernung von ca. 30 cm trockengefönt werden.

Sollten sich nach der Behandlung noch Fettränder zeigen, besteht kein Grund zur Panik. Diese werden nach einiger Zeit in das Leder einziehen und so verschwinden.
Dieser Arbeitsgang ist ungemein wichtig, da ein langsames Verdunsten der Restfeuchtigkeit zu Brüchigkeit des Leders führen kann.

Generell abzuraten ist vom Einsatz von Reinigungsmitteln, z.B. Fleckenentferner, Lösungsmittel, Terpentin und Benzin.

Zwar kennt man als Hausmittel auch Schuhcreme und Bohnerwachs, jedoch sind auch diese Mittel zur schonenden Reinigung des Leders zu verwerfen. Bei imprägniertem Leder ist es nach dem Reinigungsvorgang unabdingbar, die Imprägnierung wieder herzustellen. Drogeriemärkte, aber auch Möbelhäuser bieten eine breite Palette von Imprägniermitteln an. Handelt es sich bei den Flecken um Stoffe, die Säure enthalten (Z.B. Kaffee) wird die Sache schon etwas schwieriger.  Da sich die Säuren richtiggehend in das Leder hineinfressen, bleibt in einer großen Zahl der Fälle lediglich das Nachfärben des Leders übrig.