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Palluco

Paolo Palluco gründete 1982 seine Firma als Designbüro im italienischen Treviso. Fünf Jahre später begann man, Möbel nicht nur zu entwerfen, sondern auch zu fertigen. Das Design von Pallucos Möbel kann man am besten mit minimalistisch-funktional bezeichnen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem wesentlichen, auf unnötigen Schnikschnack wird verzichtet. Bei manchen Entwürfen fühlt man sich angenehm an den Stil des Bauhauses erinnert, da man sich bei Palluco der Maxime „Weniger ist mehr“ stark verpflichtet fühlt.

Das Möbelsortiment des italienischen Designers ist eher überschaubar. Man findet dort wenige, aber sehr markante Stücke. wesentlich umfangreicher zeigt sich hier das Angebot an Lampen und Lichtobjekten. Gerade einmal drei verschiedene Sessel findet man bei Palluco, was aber nicht als negativ zu werten ist. Auch hier greift das designerische Konzept in vollem Umfang. Geradlinig, schnörkellos, auf das Notwendigste reduziert und trotzdem, auf seine ganz eigene Art, harmonisch und zeitlos schön. Liebhaber des ornamentalen, venezianischen Stils sind bei Palluco an der falschen Adresse. Diese Möbel noch weiter zu reduzieren hieße, gar nichts hinzustellen. Aber gerade diese Einfachheit versprüht eine ganz eigene Eleganz.

Obwohl man bei den Leuchten Pallucos durchaus reichhaltigere, verspieltere Formen antrifft, bilden sie doch mit den streng konzipierten Tischen, Sesseln und Betten eine in sich geschlossene Einheit. Genauso exklusiv wie die Möbel ist auch das weltweite Händlernetz, so daß Palluco-Möbel nicht beim Möbelhändler um die Ecke erhältlich sind, sondern nur von ausgesuchten Handelspartnern vertrieben werden. Daß derart außergewöhnliche Designermöbel nicht zum Schnäppchenpreis erhältlich sind, versteht sich natürlich von selbst.